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Newsletter Image Digitale Verwaltung Schweiz Newsletter 01/2026
Newsletter Image Digitale Verwaltung Schweiz Newsletter 01/2026

Newsletter DVS 01/2026

 

Zielorientiert

 

Mit diesem ersten Newsletter vom Jahr 2026 lohnt sich der Blick vorwärts und zurück gleichermassen. Der Blick nach vorne ist geprägt vom gemeinsamen Zielbild für die zukünftige föderale Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Verwaltung. Die DVS wird sich weiterentwickeln und es zeigt sich immer deutlicher, wohin die Reise geht. Klar, auf dem Weg zum Ziel gibt es noch die ein oder andere Hürde zu nehmen. Hier hilft der Blick zurück auf erreichte Erfolge, zielorientiert zu bleiben. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre der Erfolgsmeldungen dieses Newsletters.

 

Ihre Geschäftsstelle Digitale Verwaltung Schweiz

Inhalt


Digitale Verwaltung Schweiz

Umsetzungsplan

Aus unserem Netzwerk

Bund, Kantone und Gemeinden

Studien

Politik

Veranstaltungshinweise

Agenda

Digitale Verwaltung Schweiz

Bund und Kantone beschliessen weitere Entwicklung im Bereich der digitalen Verwaltung

 

Der Bundesrat und die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) haben das Zielbild für die zukünftige föderale Zusammenarbeit im Bereich der digitalen Verwaltung verabschiedet. Sie haben ein Mandat zur Konkretisierung dieses Zielbilds erteilt und der Bundesrat hat die Erarbeitung einer Vernehmlassungsvorlage für eine Teilrevision der Bundesverfassung beauftragt. Der Bundesrat und die KdK haben damit einen Grundsatzentscheid zur Weiterentwicklung der DVS in Richtung politische Plattform mit verbindlicher Standardsetzung getroffen.


Mitteilung vom 19. Dezember 2025 Link Icon

Kick-Off der Arbeitsgruppe Cloud-Infrastrukturen

 

Am 13. Januar 2026 fand die erste Sitzung der Arbeitsgruppe Cloud-Infrastrukturen in Bern statt. Die Teilnehmenden informierten sich unter anderem zu den Cloud-Aktivitäten der Geschäftsstelle DVS und erhielten ein Update zum Programm Swiss Government Cloud. Die Arbeitsgruppe bietet Verantwortlichen für Cloud-Infrastrukturen in Gemeinden, Kantonen und beim Bund einen strukturierten Rahmen für den regelmässigen Wissens- und Erfahrungsaustausch. Als Sounding- und Dialoggruppe unterstützt sie die öffentliche Verwaltung dabei, Cloud-Herausforderungen gemeinsam anzugehen.


Zu den Arbeitsgruppen der DVS Link Icon

Rückblick auf die 30. Landsgemeinde KOMBV-KTV

 

Am 27. Januar 2026 fand in Bern die 30. Landsgemeinde KOMBV-KTV statt, eine Netzwerk- und Fachveranstaltung der Arbeitsgruppe Telekommunikation der DVS. Die Teilnehmenden informierten sich unter anderem zu den Zusammenhängen von AGOV, e-ID und Vertrauensinfrastruktur und zu den Möglichkeiten eines künftigen KOMBV-KTV (IP Backbone Cantonal Fédéral). Stand und nächste Schritte des sicheren Datenverbundnetz Plus (SVDN+) standen ebenfalls auf der Agenda.


Zu den Arbeitsgruppen der DVS Link Icon

Umsetzungsplan

Bundeskanzlei: Schriftlicher Dialog zu E-Collecting

 

Die Bundeskanzlei lancierte im Dezember 2025 im Rahmen des partizipativen Prozesses von E-Collecting einen schriftlichen Dialog zur Diskussion von Grundfragen zur Ausgestaltung von E-Collecting-Versuchen. Eine Bilanz soll an einer Veranstaltung am 18. März 2026 präsentiert werden. Das Vorprojekt zur Erarbeitung von Grundlagen von E-Collecting ist Bestandteil des E-Collecting-Programms und ein Teil des Umsetzungsplans der DVS.


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E-Voting: Luzerner Regierungsrat schafft Grundlage für neue E-Voting-Versuche

 

Der Luzerner Regierungsrat hat die kantonale E-Voting-Verordnung vollständig überarbeitet. Mit der Revision schafft er die rechtliche Grundlage, um das elektronische Abstimmen und Wählen ab 2026 versuchsweise wieder einzuführen. Zwischen 2026 und 2029 sollen schrittweise neue E-Voting-Versuche durchgeführt werden. Auch in anderen Kantonen wird E-Voting ausgeweitet. Am 8. März 2026 können Thurgauer Stimmberechtigte in fünf Pilotgemeinden erstmals elektronisch abstimmen. E-Voting soll ausserdem ab der zweiten Jahreshälfte 2026 den im Kanton Basel-Stadt wohnhaften Stimmberechtigten zur Verfügung stehen. Das Vorhaben Neuausrichtung E-Voting ist Teil des Umsetzungsplans der DVS.


Mitteilung vom 7. Januar 2026 Link Icon

Referenzarchitektur für Datenräume 2025 ist verfügbar

 

Die Referenzarchitektur für Datenräume 2025 definiert ein gemeinsames Modell zur Begleitung der Konzeption und kontinuierlichen Weiterentwicklung von Datenräumen in der Schweiz. Sie erklärt, wie ein Datenraum kohärent strukturiert werden kann und wie die notwendigen Elemente identifiziert werden können, damit Organisationen Daten sicher, kontrolliert und interoperabel austauschen und nutzen können. Das Vorhaben «Aufbau und Weiterentwicklung des Schweizer Datenökosystems und der dazugehörigen Datenaustauschinfrastrukturen», in dessen Rahmen die Referenzarchitektur erarbeitet wurde, ist Teil des Umsetzungsplans der DVS.


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Aus unserem Netzwerk

Verein eCH: Standardisierungs-Potenzialanalyse in der Volksschulbildung

 

Der Verein eCH hat eine Analyse in Auftrag gegeben, die das Standardisierungs-Potenzial im Bereich der obligatorischen Bildung aufzeigen soll. Diese Potenzialanalyse ist eine Erweiterung der im letzten Jahr veröffentlichten Bildungsbereichs-Analyse, liegt seit Januar vor und zeigt die potenziellen Handlungsfelder übersichtlich auf.


Zum Studienbericht Link Icon

Open Data: Die Schweiz setzt ihren Fortschritt im Jahr 2025 fort

 

Der Open Data Maturity Report 2025 zeigt, dass die Schweiz einen Reifegrad von 81,7 % im Bereich Open Data erreicht hat. Dank dem Masterplan OGD 2024–2027 verbessern sich die Qualität und die Wirkung von offenen Daten, was zu einem nachhaltigen und zuverlässigen öffentlichen Ökosystem beiträgt.


Zu den Ergebnissen (auf Englisch) Link Icon

Arbeitslosenversicherung führt den Leistungsstandard-CH (KLE) ein

 

Zwischen der Arbeitslosenversicherung und der Suva werden jährlich rund 15'000 Ereignismeldungen abgewickelt. Diese wurden per 6. Januar 2026 neu standardisiert über den Leistungsstandard-CH (KLE) prozessiert. Jeder Schritt, von der Ereignismeldung bis zur Taggeldabrechnung, erfolgt neu medienbruchfrei und über den gesicherten Kanal von Swissdec. Das reduziert den manuellen Aufwand aller Beteiligten.


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Bund, Kantone und Gemeinden

Aktualisierte OSS-Hilfsmittel der Bundeskanzlei

 

Die überarbeiteten Hilfsmittel zur Umsetzung von Art. 9 EMBAG (Veröffentlichung von Open-Source-Software-Code in der Bundesverwaltung) liegen nun in einer Version 2.0 vor. Neu enthalten ist insbesondere eine vertiefte Behandlung beschaffungsrechtlicher Fragestellungen.


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Strategie Geoinformation Schweiz: Aktionsplan 2026 veröffentlicht

 

Der Aktionsplan 2026 der Strategie Geoinformation Schweiz ist ab sofort verfügbar. Er konkretisiert die strategische Roadmap und bildet die Basis für eine massnahmenorientierte Umsetzung. Um flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können, folgt die Realisierung dem Prinzip der rollenden Planung. Der Plan wurde im Dezember 2025 durch den Vorstand der Konferenz der kantonalen Geoinformations­- und Katasterstellen sowie vom Koordinationsorgan für Geoinformation des Bundes offiziell verabschiedet.


Zum Aktionsplan 2026 Link Icon

Kanton Freiburg: Start des offiziellen Verzeichnisses der Behördengänge der Gemeinden und des Kantons

 

Die Gemeinden und der Kanton Freiburg haben sich zusammengeschlossen, um der Bevölkerung den Zugang zu den Behördengängen zu erleichtern. Das Portal digi-fr.ch stellt nun ein offizielles Online-Verzeichnis zur Verfügung, in dem alle kantonalen und kommunalen Behördengänge nach Lebenslagen geordnet sind. Dieser Ansatz ermöglicht es jeder und jedem, schnell den für ihre oder seine Bedürfnisse geeigneten Ansatz zu finden, unabhängig von der Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen den Behörden.


Zur Mitteilung vom 28. Januar 2026 Link Icon

Kanton St.Gallen: Neue Online-Steuererklärung E-Tax SG

 

Den steuerpflichtigen natürlichen Personen des Kantons St.Gallen steht ab 2026 eine neue, elektronische Steuererklärung für die Steuerperiode 2025 zur Verfügung. Das kantonale Steueramt ersetzt die Download-Deklarationslösung durch eine webbasierte Anwendung. Für das Login nutzt die neue Online-Steuererklärung AGOV.


Zur Mitteilung vom 14. Januar 2026 Link Icon

Illustration der KI-Richtlinien des Kantons Bern

Kanton Bern publiziert KI-Leitlinien

 

Die KI-Leitlinien des Kantons Bern haben empfehlenden Charakter und geben einen Orientierungsrahmen für den Umgang mit KI bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben. Dies mit dem Ziel, einen wirkungsvollen, effizienten und bürgerfreundlichen Einsatz von KI zu gewährleisten. Die KI-Leitlinien richten sich an die Kantonsverwaltung, können aber auch anderen Gemeinwesen als Richtschnur dienen.


Mehr erfahren Link Icon

Kanton Appenzell Innerrhoden: KI-gestützte Protokollierung der Sessionen des Grossen Rates

 

Der Kanton Appenzell I.Rh. führt eine KI-gestützte Lösung für die Transkription der Grossratsdebatten ein. Die Lösung überzeugt durch Effizienz und Benutzerfreundlichkeit. Für den letzten Schliff sorgt weiterhin die menschliche Schlussredaktion.


Zur Mitteilung vom 7. Januar 2026 Link Icon

Kanton Basel-Landschaft: Neue Online-Standardlösung «E-Quellensteuer»

 

Quellensteuerpflichtige im Kanton Basel-Landschaft ohne zertifizierte Buchhaltungssoftware können ihre Quellensteuerabrechnungen seit diesem Jahr mit der «E-Quellensteuer» komplett online ausfüllen und einreichen. Die bisherige Onlineformularlösung wird durch eine moderne Lösung ersetzt und ist vor allem für KMU attraktiv.


Mitteilung vom 6. Januar 2026 Link Icon

Kanton Basel-Stadt: Kantonaler Datenkatalog eingeführt

 

Ende Januar 2026 hat der Kanton Basel-Stadt einen Datenkatalog eingeführt. Darin werden nach und nach die kantonalen Datenbestände durch ihre Metadaten erfasst. In Zukunft gibt er den Dienststellen Aufschluss darüber, wo welche Daten existieren und wie die Zugriffs- und Nutzungsrechte geregelt sind. Damit sollen doppelte Erhebungen und Dateninkonsistenzen vermieden werden.


Zum Datenkatalog Link Icon

Kanton Solothurn: Servicegedanke ist zentral für die neue Website so.ch

 

Mit einem umfassenden Relaunch der Website richtet der Kanton Solothurn seinen neuen Online-Auftritt konsequent an den Bedürfnissen der Bevölkerung, der Unternehmen und den Gemeinden aus. Dienstleistungen stehen im Mittelpunkt: Services sind einfacher auffindbar und so.ch wird zur zentralen Einstiegsseite in die kantonalen Leistungen.


Zur Website so.ch Link Icon

Kantone Thurgau und Aargau: sämtliche Verfahren im Baubewilligungsprozess online

 

Nach vier Jahren Planung, Programmierung und Tests geht das eBau-Portal des Kantons Thurgau online – ein wichtiger Service des digitalen Schalters des Kantons, der den gesamten Prozess von Baugesuchen vereinfacht, vom Gesuchsteller zur Politischen Gemeinde bis hin zur kantonalen Verwaltung. Auch der Kanton Aargau hat seine Anwendung für den elektronischen Baubewilligungsprozess modernisiert und nutzerfreundlicher gestaltet: Die erneuerte Anwendung eBau wurde im Dezember 2025 live geschaltet. Sie ermöglicht, den gesamten Baubewilligungsprozess digital zu bearbeiten. Per Mitte 2026 sollen rund 60 Gemeinden an das System angebunden sein.


Zur Mitteilung vom 15. Dezember 2025 (Kanton Aargau) Link Icon

Stadt Bern mit neuer Digitalstrategie

 

Der Berner Gemeinderat hat im Januar 2026 eine neue Digitalstrategie verabschiedet. Diese zeigt auf, wie die Stadt Bern den digitalen Wandel in den kommenden Jahren verantwortungsvoll und zukunftsgerichtet gestaltet. Unter dem Leitsatz «Einfach für alle» stellt die Stadt Bern die Bedürfnisse der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Mitarbeitenden ins Zentrum. 


Mitteilung vom 15. Januar 2026 Link Icon

Studien

GovTech Maturity Index 2025

 

Die Weltbank veröffentlicht alle drei Jahre den internationalen GovTech Maturity Index. Seit 2022 können international Entwicklungen im Bereich GovTech beobachtet werden. Dabei vergrössert sich im internationalen Kontext die digitale Kluft zwischen Volkswirtschaften mit hohem GovTech-Reifegrad und Volkswirtschaften mit niedrigem GovTech-Reifegrad. Vor allem Volkswirtschaften mit höherem Einkommen haben sich weiterentwickelt, während Volkswirtschaften mit niedrigem Einkommen Rückschritte gemacht haben. Während es in der Schweiz vor allem im Bereich der Kernsysteme wie auch im GovTech Enablers Index deutliche Verbesserungen gab, bestehen vor allem in der Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen wie auch im Bereich des Digital Citizen Engagement, weitere Potenziale.


Zum Bericht (2025, auf Englisch) Link Icon

Politik

Digitaler Brief neu in der postalischen Grundversorgung

 

Die Grundversorgung durch die Post wird um einen digitalen Brief ergänzt. Die Post soll künftig ein hybrides Zustellsystem betreiben, mit dem Kundinnen und Kunden elektronische Sendungen verschicken und empfangen können. Die Nutzung dieses Angebots ist freiwillig. Die Änderung der Postverordnung tritt am 1. April 2026 in Kraft.


Zur Mitteilung vom 19. Dezember 2026 Link Icon

Die Schweiz begrüsst das Engagement der UNO für eine inklusive digitale Gouvernanz

 

An einem UNO-Treffen zur Bilanz des Weltgipfels über die Informationsgesellschaft bekräftigte die internationale Gemeinschaft, dass der digitale Raum offen, inklusiv und den Menschenrechten verpflichtet bleiben muss. Die Schweiz heisst diesen strategischen Entscheid gut, da er an ihr Engagement für ein digitales Umfeld anknüpft, das allen zugutekommt. Nutzendenzentrierung und Inklusion bilden eines der Prinzipien der digitalen Verwaltungen, auf denen die Strategie «Digitale Verwaltung Schweiz 2024–2027» beruht. Die DVS setzt sich damit für eine einfache Interaktion mit der Verwaltung für alle Anspruchsgruppen ein.


Zur Mitteilung vom 18. Dezember 2025 Link Icon

Veranstaltungshinweise

 

Swiss E-Government Forum 2026,
10.–11. März 2026, Bern

Die DVS prägt das Programm der Branchenveranstaltung massgeblich mit. Neben einem Keynotereferat von Peppino Giarritta zu Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit hostet sie drei Solutionpräsentationen:

  • Digitale Nachweise in die swiyu-Wallet ausstellen
  • Effiziente Zusammenarbeit mit Standards
  • Erfahrungsbericht mit GemeindeConnect

In einem Themenblock zur digitalen Souveränität wird Andreas Burren von der Geschäftsstelle DVS eine Studie zu Alternativen zu Microsoft 365 vorstellen.


Informationen und Anmeldung Link Icon

Agenda


27. Februar 2026, e-ID-Partizipationsmeeting, Oberzollikofen und online Link Icon

17. März 2026, Delegiertenversammlung DVS, Bern Link Icon

25.–27. April 2026, Open Legal Lab, Magglingen Link Icon

28.–29. Mai 2026, GovTech Hackathon «Daten nutzen – Wirkung entfalten», Zollikofen Link Icon


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